Rustauds (frz.; Mz.)
(Zabern, Saverne 1525)
(lat. à rusticus)
aufständische Bauern (Lutheraner)
Rustauds (frz.; Mz.)
(Zabern, Saverne 1525)
(lat. à rusticus)
aufständische Bauern (Lutheraner)
Rußbrennen
Im Mittelalter war die Rußgewinnung Sache der Rußbrenner, die in ihren Waldhütten – meist gemeinsam mit Teerschwelern und Pechsiedern – stark qualmendes harzhaltiges Holz und den bei der Herstellung von Pech anfallenden Rückstand (Pechkuchen) verbrannten. Der mit dem Rauch entweichende Ruß schlug sich in der Rußkammer des Abzugs nieder, wo er abgeschabt werden konnte.
(Q.: www.mittelalter-lexikon.de)
Rußhütte
Herstellungsort von Ruß;
Dorf im Saarland (heute Stadtteil von Saarbrücken)
Ruß
hauptsächlich als Füllstoff in der Gummiindustrie, Pigment für Druckfarben, Tuschen, Lacke
Rudera
(veralt.) Schutthaufen, Trümmer, Reste
Rossel
(Teil eines Flurnamens)
Sumpf, Moor, Sumpfwiese
Rösche, Wasserrösche
(Bergmannsprache)
Graben oder stollenartiger Gang, der Wasser zu- oder abführt
rixa (lat.)
Hader, Zank, Streit