Haingeraid, Heimgereuth
(Landau, Kurpfalz 1748)
in seinen Grenzen eingeschlossenes Gereuth, eine Holzmark (Heim, Hain)
Haingeraid, Heimgereuth
(Landau, Kurpfalz 1748)
in seinen Grenzen eingeschlossenes Gereuth, eine Holzmark (Heim, Hain)
Herzschlächtigkeit
syn. Dampf
Pferdekrankheit: Entzündung der Lunge und der Brustmuskeln; Folge einer übermäßigen Erhitzung und darauf erfolgter Erkältung (starkes Fieber, schwerer, ängstlicher Atem, schneller Puls)
Altfilzberg (1681), Altfelsberg, Hansenberg, Johannisberg,
St. Barbe
alte Namen für St. Barbara (Ortsteil von Wallerfangen)
Hornwerk
(Festungsbau)
Brückenkopf; großes Außenwerk vor dem Hauptwall; besteht aus 2 Bollwerken; die beiden Spitzen stehen wie Hörner gegen den Feind. (Werk)
Abb.:
Hornwerk der Festung Saarlouis (rechts im Bild)
Hochwald
(Forstwirtschaft)
Baumbestand wird durch Anpflanzen oder Saat erneuert (meist Buchen und Eichen); Umtriebszeit ca. 100 Jahre;
(Abgr. Niederwald, Mittelwald)
Hintersasse
syn. Unbespannter, Einspänniger, Handfrönder, Beisässer
Personen, die kein oder kaum Land besaßen, eingeschränktes Gemeinderecht (nur partielle Rechte an Wasser, Wald und Weide);
Hintersassen waren vom Grundherrn abhängig und da sie kaum eigenes Land besaßen, verdingten sie sich als Landarbeiter und Tagelöhner (keine Handwerker).
Es gab auch freie Hintersassen (Freisassen), die rechts- und vermögensfähig und nur zu wirtschaftlichen Leistungen verpflichtet waren.
Die halb- und unfreien Hintersassen (die „Hörigen„) ohne Grundbesitz waren zu Abgaben und Frondiensten verpflichtet.
(Abgr. Spannfrönder, Vollbauern, Häusler)
Handfrönder, Unbespannter (Eiweiler 1787)
syn. Hintersasse
Untertan, der zur Handfronde verpflichtet ist
Rauhweide, Raue Weide, Magerweide, Herbstweide
syn. Brachbesömmerung, Stoppelweide (von Stoppelfeld), Langhalm
Gemeindeweide nach Abernten der Felder, auch im Wald
(nicht ergiebig; Ggs. Ecker);
Exweiler/Schellenbach 1721:
Wiese nach dem 1. Grasschnitt; den Hafer bezeichnete man als „raue Frucht“
(rauch).
