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Altarist
(Eiweiler 1619)

a) Küster
b) Kirchengeschworener
c) Katholischer Priester, der durch eine Stiftung (Pfründe) für einen bestimmten Altar bezahlt wird, um dort Messen zu lesen ohne weiteren seelsorglichen Aufgaben. Die Altaristen wurden oft durch wohlhabende Stifter (z.B. Adlige) versorgt, um für das Seelenheil der Stifter und ihrer Angehörigen zu beten.
Mit der Reformation verloren die Altarstiftungen an Bedeutung.

1619 verfügten Mitglieder des Trierer Domkapitels über ein Viertel des Zehnten in Eiweiler, der zum Altar Johannes des Täufers auf der Burg Montclair gehörte. Die Besitzer werden als Altaristen bezeichnet.