Kategorie-Archiv: D

 

Fesen
(mhd  vese: Hülse des Getreidekorns, Spreu, der unenthülste Spelt; vesel: Spreu)

Grundbucheintrag der Hirsenmühle Derlen 1902:
Mehl, Backschrot, Grieß oder Dunst für die menschliche Ernährung oder für technische Zwecke aus Roggen, Weizen, Spelz (Dinkel, Fesen), Ewer oder Einkorn darf auf den Grundstücken nicht hergestellt werden.

anderer Name für Dinkel (weitere Namen: Spelt, Spelz, Schwabenkorn)

 

Dolmen
(breton.-frz.: Steintisch)

tischförmig gebautes Grab der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit

 

Dreifelderwirtschaft
(hist.)

Ackerbau im MA ab ca. 1100 n.Chr. im jährlichen Wechsel:
- 1. Jahr: Wintergetreide (Roggen, Emmer)
- 2. J.: Sommergetreide (Hafer, Hirse, Gerste)
- 3. J.: Brache, damit sich der Boden erholen konnte. Es diente dann als Viehweide (AllmendeGemeindeweide).
Der Vorteil gegenüber der 
Zweifelderwirtschaft war, dass jeweils nur ein Drittel der Nutzfläche brach lag. (Felderwirtschaft)
(Abgr. Vierfelderwirtschaft)

 

Malstätte, Malberg, Dingstätte, Dingstuhl

Stätte, wo das Ding stattfand;
Namensgeber des Saarbrücker Stadtteils Malstatt

 

in duplo, duplo

(veralt.) zweifach, in zweifacher Ausfertigung